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Hey!
Das ist der Adventskalender meines Blogs. Es gibt 2 Geschichten: 1 eigene & die vom Panfu Blog!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen& fröhliche Weihnachten!
Ich kenne auch eine traurige Weihnachtsgeschichte, die ich selbst erlebt habe. Sie wird dich vielleicht wieder ein wenig aufmuntern, denn sie hat ein Happy End. Wollt ihr sie auch hören? Aaaalso, als ich so 4 Jahre alt war, wünschte ich mir von ganzem Herzen eine Puppe. Das war so eine, die man füttern kann und später einpullert. Ich habe sie jeden Tag im Spielzeugladen mit großen Augen angeschaut und meine Eltern angebettelt, sie mir zu kaufen. Aber sie haben es nie gemacht und ich ging jedes Mal weinend nach Hause. Deswegen habe ich, als die Weihnachtszeit näher rückte, die Puppe gaaaanz groß auf meinen Wunschzettel gemalt:

Am 24. Dezember war ich so aufgeregt wie noch nie! Ich schaute auf den Geschenkehaufen unter dem Weihnachtsbaum. Ganz oben entdeckte ich ein großes Geschenk mit einer roten Schleife und einem Zettel, auf dem „ELLA“ stand. Das kann nur die Puppe sein! dachte ich mir und riss das Geschenk wie eine Popcorntüte auf. Tatsächlich, das war die Puppe aus dem Spielzeugladen und noch andere tolle Geschenke! Juchhuhhh! Ich war so glücklich, dass ich die Puppe überall hin mitnahm, natürlich auch in den Kindergarten! Dort zeigten alle Pandakinder stolz ihre Geschenke. Alle, bis auf eins…Ein Pandamädchen, Luise, saß ganz traurig in der Ecke und weinte. „Warum bist du denn so traurig?“ fragt ich sie. Da schaute sie mich mit Tränen in den Augen an. Sie konnte vor Schluchzen kaum sprechen „Ich…[SCHLUCHZ] habe…kein Geschenk bekommen “. Mein Herz zog sich wie eine getrocknete Rosine zusammen, als ich das hörte. Ich überlegte, wie ich Luise aufmuntern kann. Dann kam mir eine Blitzidee.
Mir fiel ein, wie ich Luise, die zu Weihnachten ganz leer ausgegangen ist, trösten konnte. Am nächsten Tag wickelte ich meine neue Puppe in Geschenkpapier und nahm sie mit in den Kindergarten. Ich wartete solange, bis Luise Mittagsschlaf hielt, um mich dann ganz langsam zu ihrem Platz zu schleichen. Vorsichtig schaute ich mich um, um sicher zu gehen, dass mich auch keiner beobachtet. Links – niemand! Rechts – niemand! Vorne und hinten – auch niemand! Die Luft war rein! Schnell legte ich die eingewickelte Puppe unter Luises Bett und schlich langsam wieder zu meinem Bettchen zurück. Ich tat so, als ob ich schlief, aber blinzelte mit einem Auge zu Luise. Als sie aufwachte, sah sie sofort das Geschenk. Sie schaute es ganz ungläubig an und wollte wissen, wo es herkommt. Ich sagte ihr, dass der Weihnachtsmann vorbei kam und das Geschenk für sie dagelassen hat. Da strahlte sie über das ganze Gesicht und drückte die Puppe ganz fest in ihre Arme.
Es war der 1. Dezember. Ich durfte zum ersten Mal ein Türchen am Adventskalender öffnen. Ich hatte keinen Adventskalender wie jeder- nein!!!- meiner war viel toller. Hinter jedem Türchen verbarg sich ein Teil einer Geschichte , an Weihnachten würde sie vollständig sein.
Ich öffnete ein Ausschnitt vom Kalender mit einer großen 1 darauf. Ein kleiner, zusammengerollter Zettel fiel heraus. Ich rollte ihn aus und las die krakelige Schrift:
“ Elisabeths frohe Weihnachten
Es war einmal ein Mädchen, es hieß Elisabeth. Sie wohnte mit ihrer Mutter& Geschwistern in einem feinen Haus in einem kleinen Dorf. Am 1. Dezember gind Mutter mit Elisabeth in die Stadt um dort Geschenke für die Geschwister zukaufen. Im Kaufhaus war es sehr voll. Es gab alles was das Herz begehrte: Puppen, Bausteine, Schminke, Bücher, Gesellschaftsspiele, Wiispiele & vieles mehr. Mutter entdeckte für Elisabeths Bruder Florian einen neuen Fußball. Für Elisabeths Schwester Lena wurde eine wunderschöne Puppe ausgesucht. Sie gingen zur Kasse und bezahlten. Elisabeth war langweilig. Das ganze laute Gerede der vielen Menschen ging ihr auf die Nerven. Plötzlich sah sie vor der Tür des Kaufhauses einen schlitten stehen. Wem mag der wohl sein?, überlegte Elisabeth. Vor lauter Neugierde lief sie hinaus und stieg in den Schlitten ein. Niemand hatte sie gesehen- das war auch gut so. Doch plötzlich fing der Schlitten zu rütteln, zu schütteln, zu beben und zu wackeln an und hob ab. Das Letzte was Elisabeth noch mitbekam, waren die Schreie ihrer Mutter…
Als Elisabeth erwachte, befand sie sich gaanz weit oben im Himmel. Sie lag zwischen vielen Geschenken. Vor ihr saß-tatsächlich er war es!- der Weihnachtsmann.Er hatte Elisa noch nicht entdeckt. Was sollte sie tun?? Sollte sie rufen, dass sie auch mitfährt?? Oder lieber nicht?? Nach gefühlten 10 Stunden landete der Schlitten wieder. Der Weihnachtsmann stieg aus und rutschte durch den Kamin eines Hauses. In der Zeit sah Elisabeth sich um. Sie rabbelte aus dem Schlitten. Sie fütterte die Rentiere vorm Schlitten mit Keksen, die in einem Päckchen lagen. Es schien den Tieren gewaltig zu schmecken. Sie konnten einfach nicht genug bekommen! Nach dem Füttern ging Elisabeth etwa spazieren. auf einmal fing es an zu schneien – dicke, große Flocken fielen vom Himmel. Vor lauter Freude drehte Elisa sich ganz schnell im kreis , bis sie in den Schnee fiel und laut lachte. Sie kam sich vor wie im Zauberland. Alles war wunderschöön…So schön, dass das Mädchen nicht mitbekam, wie der Schlitten abhob. ” Haaalt! Weihnachtsmann! Nimm mich mit! “, schrie Elisabeth mit weinerlichen Stimme.Doch der hörte sie nicht mehr. So saß das Mädchen im Schnee, weinend, an einem Ort, wo sie niemand kannte. Plötzlich erschien ein grelles Licht vor Elisabeth. Sie kniff die Augen zu, rieb sie sich und öffnete sie wieder. Das, was sie jezt sah, war einfach nur noch bezaubernd…
Weiter gehts in den nächsten tagen! Freut euch schon drauf!!
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